CATI, CAWI, CAPI: ein Wegweiser durch die Methodenkürzel

Die Datensammlung erfolgte unter Einsatz von CATI-Technik aus dem Befragungslabor von .... Solche oder ähnliche Hinweise finden sich gerne bei der Methodenbeschreibung empirischer Untersuchungen. CATI steht dabei für Computer Assisted Telephone Interview, entsprechend steht CAWI für die webgestützten Online-Umfragen, und CAPI für die computergestützten persönlichen Interviews. Alle diese Techniken haben die Arbeit der Feldabteilungen verändert: so ist das Berufsbild der Datatypistin/des Datatypisten praktisch verschwunden, der/die Papierfragebögen in eine Datenbank übertragen hat. Die Techniken haben die Feldarbeit effizienter gemacht, haben aber auch die Möglichkeiten deutlich erweitert. Dass die Interviewführung selbst mit Computerunterstützung besser gelingt, liegt auf der Hand: Sprünge im Fragebogen werden automatisch ausgeführt, Fragentexte können in Abhängigkeit von bekannten Parametern angepasst werden, Bewertungsscores werden laufend errechnet und können Einfluss auf die Interviewführung nehmen, oder Quotenmerkmale werden laufend aktualisiert. Während die CATI-Technik seit Jahren entwickelt ist, erleben persönliche Interviews – auch aufgrund Computerunterstützung – eine neue Blüte. Hier eröffnet die CAPI-Technik neue Möglichkeiten der Stichprobenkontrolle: GPS-Unterstützung ermöglicht die räumlicher Steuerung, im Interview selbst können Bild und Ton als unterstützende Medien eingesetzt werden, Aufnahmen (Audio, Bild, Video) erweitern die Fragentypen, eigen sich aber auch, um die Arbeit der Interviewer zu unterstützen und zu kontrollieren.




Fast schon ein Relikt: Der schriftliche Fragebogen (Bild: Pixabay)
 
 
Aktuelle Projekte
26.10.2017
Mobilitätserhebung der Meraner Haushalte 2017
Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, ein getreues Abbild der tatsächlichen Bewegungen der in der Gemeinden Meran ansässigen Personen zu zeichnen
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12.10.2017
Einstellung von Eltern zu Pflichtimpfungen
apollis hat im Auftrag der Verbraucherzentrale die Einstellung von Südtiroler Eltern zum Impfen und zum neuen Impfgesetz mit seinen Sanktionen erhoben. Dabei zeigte sich verbreiteter Ärger über die Zwangsmaßnahmen, aber auch Unsicherheit und ein starker Wunsch nach ausgewogener Information von unabhängiger Seite.
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28.09.2017
GREAT – Get ready for activity – Ambient day scheduling with dementia
Modulares Assistenzsystem zur Unterstützung der Tagesstruktur dementer Personen
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27.01.2017
Mobilitätserhebung der Bozner Haushalte 2017
Die Gemeinde Bozen beauftragt schon seit dem Jahre 2001 das Forschungsinstitut apollis mit der Durchführung einer Mobilitätserhebung zu den Außerhaus-Bewegungen der Einwohnerinnen und Einwohner (die vorangegangenen Untersuchungen wurden 2001/2002, 2005, 2009 und 2012 durchgeführt). Die gegenwärtige Umfrage hat die Aufgabe, die erhobenen Daten zu aktualisieren, um das Verkehrsverhalten auch im Zeitverlauf zu analysieren.
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14.04.2017
Ressourcenlandkarte zur Prävention von Schulabbruch
Im Herbst 2015 wurde innerhalb des Deutschen Bildungsressorts das Rahmenkonzept zur Vorbeugung von Schulabbruch erstellt. Eine der empfohlenen Maßnahmen ist die Ausarbeitung einer landesweiten „Ressourcenlandkarte“. Das ist eine Übersicht aller Angebote zur Vorbeugung von Schulabbruch für Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren.
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03.05.2017
Evaluierung der SoQua-Lehrgänge 2006-2016 mit perspektivischem Ausblick
Zehn Jahre lang wurde der zweijährige berufsbegleitende SoQua-Lehrgang von den außeruniversitären Sozialforschungsinstituten SORA, ZSI und FORBA in Wien abgehalten und vom österreichischen Wissenschaftsministerium finanziell gefördert. Rund 200 junge Sozialforscherinnen und Sozialforscher haben den Lehrgang in diesem Zeitraum besucht. Aus diesem Anlass hat das zuständige Bundesministerium eine umfassende Evaluierung angeregt. Diese Aufgabe hat die Lehrgangsleitung apollis übertragen.
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Aktuelle Ergebnisse
04.02.2016
Laufende Befragungen
apollis führt mit eigener Feldabteilung laufend Befragungen durch. ...