Familie und Alter

Das Zusammenleben der Menschen findet unter sich wandelnden Rahmenbedingungen statt. Teilweise sind wir für solche gesellschaftlichen Veränderungen selbst verantwortlich, doch oft scheinen wir ihnen machtlos ausgeliefert. In welche Richtung wollen wir uns entwickeln? Wie gehen wir mit den Konsequenzen um?

Zunehmende Frauenerwerbstätigkeit, späte Familiengründung, neue Familienformen, demografische Überalterung, gestiegene Mobilität und Einwanderung sowie die rasante technologische Entwicklung vor allem im Bereich der Kommunikation werfen diesbezüglich immer neue Fragen auf. Interessengruppen, Organisationen, Verbände und die Politik versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden und praktisch umzusetzen. Dabei sind sie auf verlässliche Informationen angewiesen.

Wir erforschen solche gesellschaftlichen Zusammenhänge mit soziologischen Methoden, können die Ursachen bestimmter Entwicklungen eingrenzen, die vordringlichen Maßnahmen identifizieren und deren Wirksamkeit abschätzen. So haben wir für den Bildungsweg Pustertal (BIWEP) die Lebensbedingungen junger Familien im Pustertal untersucht, um Wege für deren Stärkung durch ehrenamtliches und nachbarschaftliches Engagement aufzuzeigen (mehr...).
Ebenfalls um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging es auch bei einer Bedarfs- und Potenzialanalyse für betriebliche Kinderbetreuung in Südtirol (mehr...).
Den Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft sind wir dagegen in einer Studie zu den Wohnverhältnissen und -bedürfnissen älterer Menschen nachgegangen (mehr...).